Die Geschichte der

Wasserschutzpolizei Berlin

Anfragen und Kommentare zu dieser Homepage

Sehr geehrter Besucher dieser Website,  an dieser Stelle werde ich die interessantesten Anfragen und Kommentare zu diesem Teil der Homepage veröffentlichen. Auf  Grund der vielen Anfragen zu alten Booten oder Booten der ehem. DDR-Wasserschutzpolizei  oder zu Grenzsicherungsbooten, wurden die Themenbereiche geschaffen.         Helmut Hedram,          26.02.06

Kommentare Sonstige Anfragen Waffen und Ausrüstung
Ehemalige DDR-WSP- Boote Alte WSP - Boote Sonstige WSP - Boote

Sollten Sie Fragen oder weitere Informationen haben Tel.:04362-900158, e-Mail: hehedram@compuserve.de

Hallo Herr Hedram,
ich habe das Boot am Stenitzsee bei Hennickendorf gekauft (direkt nördlich vom Rüdersdorfer Zementwerk). Gefunden über eBay, aber nach der Auktion für 1150 Euro gekauft.

Hier stehen auch die Masse von 6,30m x 1,60m bei ca. 900kg Gewicht. Bei genauerer Inspektion habe ich festgestellt, daß einige Teile nach dem Krieg ersetzt wurden (wobei ja oft weiterproduzierte Vorkriegsteile verwendet wurden). Zum Beispiel ist das Lenkrad von einem IFA, das Radio "Schornburg Autosuper", und ein BMW (nicht EMW) Motor aus einem 326 mit einem Getriebe von einem 321. Auch sind die inneren Decksplanken (Mahagoni) und andere Holzteile wohl mal ersetzt worden. Alles liegt allerdings sooo lange zurück, dass es schon wieder "echt" aussieht. Das Kennzeichen ist übrigens nicht fachmännisch (bootsbautechnisch) in die Mahagoniplanke eingesetzt worden. Sieht mir nach 50er Jahre aus.
Laut Vorbesitzer lagerte das Boot mindestens die letzten 25 Jahre in einem Bootsschuppen am Hennickendorfer. Er hatte in dieser Zeit das Boot erworben um es "fertig zu machen", was allerdings aufgrund Materialknappheit (zum Glück) nie etwas geworden ist. So habe ich jetzt ein weitgehend authentisches Restaurierungsobjekt, was es so sicher nicht oft gibt. Bevor ich allerdings irgendetwas damit unternehme, will ich zuerst die Historie ergründen.
Fotos habe ich noch reichlich, auch kann ich jedes Detail auf Wunsch knipsen. Vielen Dank im Voraus W.-D. Jahn


Sehr geehrter Kollege Hedram,
als Mitarbeiter des Referats und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit möchte ich dein Anliegen gerne beantworten.
Die WSP- Berlin setzt sich zur Zeit aus ca. 220 Beamtinnen und Beamten zusammen. Neue Boote sind: "WSP 50", Name "Sturmmöve"; "WSP 22", Name "Spree"; "WSP 30", Name "Wannsee". Die nächsten Neubauten werden dann ebenfalls Gewässernamen tragen.
Für detaillierte Fragen und gezielte Informationen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung. Ansprechpartner ist auch Herr Stein,  und Herr Kruse unter.
Mit freundlichen Grüßen Olaf Wedekind


Sehr geehrter Herr Hedram,
sicherlich werden Sie etwas verwundert sein von mir diese Zeilen zu erhalten.
Bitte verzeihen Sie den ein oder anderen Fehler, der nun beim Schreiben auftritt. Es soll ja nur eine kurze Info, bzw. Anfrage werden. Durch Zufall habe ich Ihre Zeilen im Internet "gesichtet" und natürlich kurz gelesen, da mich der Inhalt interessierte.
Ich selbst betreibe das -HOBBY; "Schifffahrtsgeschichte" (auch organisiert).
Da ich z.Zt. einige -Wasserfahrzeuge- der ehem. Yachtwerft Berlin suche, bin ich plötzlich auf Ihre Internetseiten gekommen. (Wasserschutzboote).
Ich selbst kenne noch die KB 12 mit zwei Fahrständen wie WS 72-74, auch die Barkassen s.16-32.
Über die Geschichte (Lebensentstehung) der Barkassen wie z.B. 16-32 gibt es wahrscheinlich "viele Wege". Ich persönlich kenne noch viele Barkassen dieses Typen. Merkwürdig: faßt alle sind ab 1953 als NEUBAU mir bekannt (Yachtwerft Berlin). Es kann natürlich auch sein, (reine Vermutung von mir) wer die Geschichte der Yachtwerft kennt, sagt sich, die Unterlagen dieses Typs waren noch vorhanden. Die Werft hat ja von 1939-1945 Rüstungsproduktion betrieben. Nach dem Krieg ab 1949 wurden ja auch Fahrzeuge für die Marine der DDR und den bewaffneten Organen gebaut.
Mein heutiger Wissensstand an Barkassen wie 16-32 ist, das in Potsdam mit Bau-Nr.41 Baujahr 1953 und in Dresden auch Bauj. 1953, sowie in der Umgebung von Magdeburg auch noch 4 Barkassen vorhanden sind, alle Baujahr 1953, Maße: ca. Lä: 12,50 x Br.2,60 x Tfg. ca.1,0 m, Gew. ca. 9 to (bis auf eine) der Name ist "Ernst Thälmann", wo sie her kommt usw. ist mir nicht bekannt, sie ist etwas anders in der FORM. alle anderen besitzen einen Motor von ca. 120 PS bei ca. 2000 U/min. es ist ein 6-Zyl. Viertaktdiesel Typ 6 VD14,5 (auch EM 6 Motor genannt) Hubraum 9849 qucm.115 durchm., Kolbenhub 145, wahrsch. DMW Schönebeck. Getriebe von Getriebewerk Gotha.
Von diesen Typ von Barkassen wurden auch noch in anderen Werften einige gebaut.
So nun aber kurz noch zu den " KB" ich kenne noch eine KB "12 oder 14, Maße ca. 12,35 x 3,14 x 0,75 76 PSe 6 Zyl 4Takt-Diesel.-MTW Schönebeck mußte ab 1975 gebaut worden sein. Bauwerft Königstein.
Nun noch kurz, mir ist noch eine KB "21 oder 23" bekannt. Baujahr ca. 1965 -1970 Maße: 23,.., x 4,50,..., x 1,50 oder ca.1,3...mtr.PS ca.490 PS es gab Boote mir 1 und mir 2 Masch., Masch. - Typ müßte sein: Viertakt-Diesel, Typ: 6VD 18/15 HA. Boote vom Typ KB12 (Haff) und KB 21 sagen mir z.Zt. nichts.
Diesbezüglich werde ich versuchen den ehem. Pressesprecher des Kombinates Schiffbau zu erreichen und mir dort wichtige Dinge zu "Besorgen",
Soweit erstmal meine kurzen verworren Zeilen an Sie, ich mußte halt erstmal alles loswerden.
Ich wünsche Ihnen weiterhin alles gute viel Kraft fürs Hobby und vor allem Gesundheit.
Mit freundlichen Grüßen aus dem Weimaer Land wünscht Ihnen Igor von Wichert 


Hallo,
Glückwunsch zu dieser tollen Homepage.Die Darstellung im Internet ist sehr gut.Auch der Inhalt ist umfangreich und informativ.Eine sehr
gute Arbeit.Weiter so !!! Viele Grüsse von einem pensionierten Kollegen. Hans Fries

Sehr geehrter Herr Hedram,
bei der Suche nach Hintergrundinformationen zu einem Boot, welches wir kürzlich erworben haben, stieß ich auf Ihre sehr interessante Homepage. Leider konnte ich unser Modell nicht finden. Die Bauart ist aber den von Ihnen beschriebenen Booten so ähnlich, daß es sich m.E. um ein WSP handeln müsste.Es wurde uns als NVA-Boot beschrieben und ist wohl komplett aus Alu.

Das anhängende Bild ist leider nicht sehr gut, ich werde aber in den nächsten Tagen bessere zur Verfügung haben.Das Boot verfügt einen ungewöhnlichen, gewissermaßen angebauten Trailer. Zwei seitliche, abnehmbare Räder und ein ebenfalls abnehmbares Frontrad mit Zugachse. Als Motor ist ein Aussenborder vorgesehen, der aber nicht mehr vorhanden ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie weitere Informationen zu diesem Boot hätten.
Der zukünftige Liegeplatz wird sich passenderweise direkt neben der Dienstelle der Wasserschutzpolizei im Travehafen-Ost im Hamburger Hafen befinden. Vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Information.Beste Grüsse aus Hamburg Dirk Ahlburg


Hallo Herr Wolter,
vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Kompliment. In den nächsten Monaten werde ich wieder an meiner HP werkeln. Bei Gelegenheit schaue ich noch einmal mein Fotomaterial durch und stelle noch ein paar Aufnahmen in meine Website. Meines Wissens (nicht garantiert) sind einige KB und Lotos-Boote an Berliner Wassersportvereine an der Oberspree bzw. Müggelsee und Dahme gegangen. Da würde ich mal forschen.
Schauen Sie bei Gelegenheit mal wieder in die "Geschichte der WSP Berlin". Auch die technischen Seiten zum Teil mit dem Verbleib der Boote, sind interessant. Mit freundlichen Grüssen Helmut Hedram


Hallo Herr Hedram, als ehemaliger Angehöriger der Grenztruppen habe ich auf dem Stützpunkt Rummelburg gedient. Wir durften damals die Boote nicht fotografieren. Wäre es Ihnen möglich mir ein Bild vom GSB-066 zu überlassen?  Mit freundlichen Grüssen...


Hallo Herr Hedram,
vielen Dank für Ihre Nachforschungen. Leider habe auch ich zwischenzeitlich keinerlei weitere Details herausbekommen. Auch das Absuchen des Bootes nach eventuellen Herstellerzeichen oder Rumpf/Bau-Nummern war erfolglos. Sofern ich irgendwann einmal weiteres herausbekomme, werde ich mich wieder bei Ihnen melden. Vielen Dank und viele Grüße W.-D. Jahn

Hallo Herr Hedram,  ich habe mir ein ehemaliges KB-5 (Lotos) gekauft und hätte gerne mehr über dieses Fahrzeug in Erfahrung gebracht. Mit freundlichen Grüssen.........

Lieber Kollege Hedram, sicherlich wunderst Du Dich von mir ein Mail zu erhalten, aber wir haben beide einen gemeinsamen Bekannten, Günter F. Samans. (Autor: Ehemaliger Referatsleiter der WSP-Berlin (West)). Auf Deine Homepage bin ich gestoßen, als meine amerikanischen Freund und ich Informationen von russischen Düsenjägern, die über Westberlin abgestürzt sind, im Internet suchten. Ein Amerikaner hat mich auf Deine Website aufmerksam gemacht, als er mir mitteilte, das es genau zu diesem Thema ein Beitrag im Internet gebe (www.geschichte.wasserschutzpolizei-berlin.de) Ich bin begeistert von dieser Arbeit, Toll. Mit kollegialen Grüssen Claus Mehnert


Mike Eichberg schrieb im August 2003:   Hallo Helmut, ich bin auf der Suche nach Informationen zum Bootstyp Lotos2. Auf der Suche im Internet bin ich auf Deine Homepage  gestoßen. Im Bereich der Geschichte der Wasserschutzpolizei fand ich dann auch einige Bilder.  Vielleicht hast Du ja noch ein paar mehr Infos auf Lager. Ich möchte mir demnächst auch ein Lotos zulegen und suche daher alles (Bilder, Bedienungsanleitungen, Kauftipps ...).Vielleicht kannst Du mir ja weiterhelfen.  Schönes Wochenende. Mike


"Andreas Schulz" <schulzi@onlinehome.de> schrieb am 26.08.03 15:27:00:
hallo,  Ich muss grad was lernen über die Binnenschifffahrt und möchte Sie mal > fragen was eine Schiffermeldestelle ist? Schöne grüße aus Lingen

Hallo Herr Schulz, 
schön das es das Internet gibt. So kann ich Ihnen vielleicht etwas weiterhelfen. Zunächst eine Frage: Wie sind Sie darauf gekommen, dass ich Ihnen helfen könnte? Ihre Antwort ist mir wichtig, damit ich meine Internetseiten noch besser optimieren kann. 
Zum Thema: 
Zunächst sollte der Begriff definiert werden. Unter Schiffermeldestellen kann man z. B. auch Stationen verstehen, auf oder bei denen sich die Schiffsführer aus irgendwelchen Gründen melden müssen. Dies kann über Funk oder auch persönlich geschehen und hat im wesentlichen Fragen zur Ladung, Gewicht oder Menge, Art, woher- wohin, Schiffsnamen und Daten usw. zum Inhalt. Diese Art von Schiffermeldestellen dienen der Steuerung und Weitermeldung von Warenladungen für die gewerbliche Schifffahrt. Man findet die S. auf Rheinstromabschnitten aber auch ich großen Hafenanlagen. Hierzu
bitte ich Sie dort weiter zu suchen. Die zweite mögliche Definition einer Schiffermeldestelle entnehmen Sie bitte meiner Anlage "melde11.jpg". 
Dort finden Sie in einer meiner Arbeiten einen kurzen geschichtlichen Abriss an Hand des Beispieles von Berlin. sowie eine Übersicht über die Aufgaben dieses Sachgebietes der WSP- Berlin bis 1990. In Berlin habe ich zeitweilig diese Aufgaben übernommen und habe daher auch die nötigen Erfahrungen. 
Die Deutschen Wasserschutzpolizeien und deren Schiffermeldestellen (die nicht immer so wörtlichen heißen) arbeiten mit der übergeordneten Wasserschutz- Polizei Zentral- Fahndungsstelle (WSPZF) in Duisburg zusammen. Von hier aus werden alle Fahndungen nach Schiffern und/oder Binnenschiffen zentral gesteuert. Viel Erfolg beim Lernen. Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und verbleibe mit 
freundlichen Grüssen   Helmut Hedram 


Am 02.08.2003 fragt Herr Wurmstett nach der Originalausstattung der "Privat Zeisige".

Hallo Herr Kollege Wedekind,
vielen Dank für die freundliche Information und hier kommen auch schon meine Detailfragen:
Welche Boote wurden von 1991 an bisher ausgemustert? Zu diesen Fahrzeugen habe ich genaue tech. Daten und Bilder. Die neuen Boote wurden mir schon im letzten Mail genannt. Von diesen Booten wünsche ich mir alle Daten und ein Foto, damit ich meine bisherige Bootstabelle in der gleichen Form weiterführen kann. Im August habe ich eine Aufzeichnung (TV) gesehen, in dem auch ein neues Zivilstreifenboot gezeigt wurde. Es wäre schön, wenn ich durch die neuesten Daten, die Gesichte der WSP weiterschreiben könnte.
Auch herausragende Ereignisse geschichtlicher und politischer Natur, wie in der bis jetzt vorhandenen Website dargestellt, sind mir von den Dienststellen willkommen, zumal man dann die charakteristischen Eigenheiten der einzeln
Wachen herausarbeiten kann.
Außerdem bin ich daran interessiert, einen, der Historie etwas nahestehenden Kollegen zu finden, dem ich meine Aufzeichnungen und Bilder, die zum Teil einmalig sind (Beispiel: Wiedervereinigung) bei Gelegenheit übergeben kann.
 Für diesmal etwas viel Fragen. Aber wir haben ja auch etwas Zeit die Geschichte zu bearbeiten. Ich danke Dir jedenfalls für die Mühe, die Ihr Euch mit mir gebt und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit. Mit kollegialen Grüssen Helmut Hedram


Sollten Sie interessierter Leser dieser Veröffentlichung, etwas ergänzen bzw. korrigieren können, so bitte ich um ein Mail.  Es sei hier auch angemerkt, dass einige Seiten sich ständig verändern, spätestens dann, wenn neue Quellen oder Erkenntnisse vorhanden sind. Ferner weise ich generell darauf hin, dass alle Angaben zu Waffen, Uniformen und sonstigen Ausrüstungsgegenständen nicht bis ins letzte Detail beschrieben werden. Dafür ist die einschlägige Literatur zu Rate zu ziehen. Im Regelfall wird das Datum des Bezugsjahres genannt.

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Stand: 26.02.06
 

Geschichte

 © Copyright by Helmut Hedram  "KIELWASSER" Sonderausgabe ISSN 0940-5119  im Selbstverlag 1990 

 Als Internetausgabe ab 2002 vollkommen neu überarbeitet. 

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